Mitten auf dem Weg

Ich, Identifikation, Ego

Das „Ich“ erscheint uns als selbstverständlich.

Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es weniger ein festes Zentrum ist als ein Geflecht aus Gewohnheiten, Erinnerungen und Reaktionen.

Diese Beiträge untersuchen, wie Identifikation entsteht, warum sie so bindend wirkt und weshalb gerade sie der Ursprung vieler innerer Konflikte ist.

Es geht dabei nicht um Selbstoptimierung und nicht um die Abschaffung des Ichs, sondern um das Durchschauen seiner Verwechslung mit dem,

was wahrnimmt.

Wenn Identifikation durchschaut wird,

löst sich das Ich nicht auf –

aber es verliert den Anspruch,

das Zentrum des Erlebens zu sein.